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Sonntag, 23. September 2018
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Bisher gibt es rund 290 Anlagen in Rüsselsheim. „Das große Engagement für erneuerbare Energien soll verdeutlicht werden, außerdem können Anlagenbetreiber über die Plattform in Kontakt miteinander treten“, beschreibt Hans-Peter Scheerer, Geschäftsführer der Stadtwerke Rüsselsheim, das Anliegen, das mit dem Solarstadtplan verbunden ist.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, die Solarenergie zu nutzen und eine Anlage zu errichten, dem steht die Internetplattform als Kontakt- und Informationsbörse zur Verfügung. Die meisten der Anlagenbetreiber haben sich damit einverstanden erklärt, dass neben dem Standort und technischen Angaben zur Anlage auch ihre Kontaktdaten veröffentlicht werden dürfen. Interessierte können bei ihnen anrufen oder eine Mail schicken, um Fragen zu stellen oder Erfahrungen auszutauschen.
 
„Diese Möglichkeit bietet sich natürlich auch denen, die schon Anlagenbetreiber sind und vielleicht von anderen einen Rat haben wollen, zum Beispiel wie diese ihre Photovoltaikanlage reinigen“, erklärt Michael Ohl, Projektleiter bei den Stadtwerken. Die Menschen, die sich bei ihm gemeldet haben, waren bislang durchweg angetan von der Idee des Solarstadtplans. „Einer erzählte, wie er vor Jahren auf der Suche nach Photovoltaikanlagen durch Rüsselsheim laufen und aufs Geratewohl an den Haustüren klingeln musste, um von den Eigentümer eine Auskunft zu erhalten.“
 
Das wird mit dem Solarstadtplan nun viel leichter. In Rüsselsheim ist die gesamte Bandbreite an den derzeit verfügbaren Solar- und Wechselrichtertechnologien vertreten. „So befinden sich sowohl Dünnschicht-Module wie auch die klassischen poly- und monokristallinen Zellen auf Rüsselsheimer Dächern“, berichtet Matthias Diehl vom Photovoltaikbüro Rüsselsheim, das von Gewobau und Stadtwerken mit der Realisierung des Stadtplans beauftragt ist.
 
„Die Gewobau möchte deutlich machen, dass sie sich besonders für den Umwelt- und Klimaschutz einsetzt“, sagt Torsten Regenstein. Die Wohnbaugesellschaft betreibt selbst zwanzig Photovoltaik- und fünf thermische Solaranlagen, hat zudem Dachflächen an andere Betreiber vermietet.
 
Die Stadtwerke Rüsselsheim wiederum „sehen sich als nachhaltigen Energieversorger, der auf verschiedene Weise regenerativ Strom und Wärme erzeugt“, sagt Geschäftsführer Scheerer. Dazu gehören auch zwei Bürgersolaranlagen. Wärme erzeugen die Stadtwerke regenerativ aus Holzhackschnitzeln oder hocheffizient in Kraft-Wärme-Kopplung.
 
Noch befindet sich der Solarstadtplan im Aufbau. „Zur Messe Forum Umwelt & Energie (FUEGA), die Gewerbeverein Rüsselsheim am Wochenende 2. und 3. Oktober in der Walter-Köbel-Halle veranstaltet, soll er einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden“, kündigt Torsten Regenstein an.
 
Mitte Juli waren alle Anlagenbetreiber angeschrieben und gebeten worden, ihr Einverständnis für die Veröffentlichung der Daten zu geben. „Angesichts der Urlaubszeit sind wir mit dem Rücklauf zufrieden“, sagt Hans-Peter Scheerer. „Doch natürlich sind alle, die sich bisher nicht gemeldet haben, herzlich aufgefordert, dies noch zu tun, damit wir einen möglichst vollständigen Solarstadtplan erhalten und jeder auf einen Klick im Internet sehen kann, wo es welche Anlagen in Rüsselsheim gibt.“
 
Die Einverständniserklärung kann auch auf der Homepage www.solarstadtplan-ruesselsheim.de runter geladen oder bei dem Photovoltaikbüro Rüsselsheim, Telefon 06142 / 953047-0, angefordert und zugeschickt werden.

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