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Sonntag, 24. September 2017
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Dieter Frey: Richtig. Die Anlage ist seit 23. Mai letzten Jahres in Betrieb und hat eine Leistung von 5,4 Kilowattpeak.

Solarstadtplan: Was war Ihre Motivation, eine Photovoltaikanlage installieren zu lassen?

Jochen Frey: Strom aus erneuerbaren Energien hilft mit, das Klima und damit die Erde zu erhalten. Doch sicher ist es auch eine finanzielle Frage: Wie viele Zinsen bekomme ich von der Bank, wie viele, wenn ich Strom einspeise, und das 20 Jahre, so lange die Einspeisevergütung garantiert ist.

Solarstadtplan: Gab es einen konkreten Anlass für Ihre Entscheidung?

Dieter Frey: Am Anfang stand das Gespräch mit unserem Nachbar, der eine Solaranlage bei sich installiert hat. Dann kam kurz darauf noch ein Händler aus dem Ruhrgebiet, der uns ein Angebot machen wollte. Da sind wir eigentlich wach geworden.

Solarstadtplan: Und haben Sie dieses Angebot angenommen?

Dieter Frey: Nein, auf dessen Angebot warten wir heute noch. Doch uns war ohnehin wichtig, und das haben wir auch getan, in der Region zu bleiben. Das heißt, wir haben mit Inek Solar aus Bischofsheim zusammengearbeitet, die wiederum mit einem Elektriker aus der Gegend zusammenarbeiten.

Solarstadtplan: Warum war das wichtig für Sie?

Jochen Frey: Für unser eigenes Unternehmen ist das Rhein-Main-Gebiet der Schwerpunkt. Als Selbstständige achten wir ein bisschen darauf, dass das, was wir aus der Region an Aufträgen bekommen, wenn möglich auch zurückgeben.

Solarstadtplan: Wie lange hat es gedauert, von der Beschlussfassung bis zur Realisierung?

Dieter Frey: Wir sind schnell…

Jochen Frey: ...es hat keine drei Monate gedauert.

Solarstadtplan: Ihr Haus ist zugleich Geschäfts- wie Wohnhaus. Haben Sie sich vorher überlegt, was Ihre Kunden zu der Photovoltaikanlage sagen werden?

Jochen Frey: Nein. Doch so eine Anlage kann nur positiv sein. In erster Linie wird der Umweltgedanke gesehen: Guck’, die tun was.

Solarstadtplan: Auf Ihrem Dach hätten noch mehr Solarzellen installiert werden können. Warum haben Sie es nicht getan?

Dieter Frey: Mehr Panels hätten mehr Technik erfordert, das hätte sich finanziell kaum gerechnet.

Jochen Frey: Wir sind aber auch froh über unsere Anlage, denn sie ergänzt sich optisch gut mit der Ästhetik des Hauses. Ich hätte nicht gewollt, dass das Dach um jeden Preis mit Solarzellen voll gestopft wird, wenn es dann nach nichts aussieht.Familie Frey und Ihre Photovoltaikanlage, Foto: Mario Andreya / Stadtwerke Rüsselsheim GmbH

Solarstadtplan: Wie sind Ihre Erfahrungen nach dem ersten halben Jahr?

Jochen Frey: Wir sind zufrieden, mit dem, was eingespeist wurde. Man ist ja doch interessiert und neugierig, wann wie viel Strom erzeugt wird. Da sieht man das Wetter mit anderen Augen, zum Beispiel, wenn im Winter der Schnee nicht vom Dach abrutscht. Selbst als nur noch ein Teil vom Dach schneebedeckt war, lief die Anlage nicht mehr mit der vollen Leistung.

Dieter Frey: Dennoch aufs Jahr gesehen stimmt es finanziell. Wir haben von den Stadtwerken, die ja für die Vergütung zuständig sind, sogar eine höhere, korrigierte Abschlagszahlung erhalten als zunächst kalkuliert.

Solarstadtplan: Stadtwerke Rüsselsheim und Gewobau haben einen interaktiven Solarstadtplan für Rüsselsheim erstellt, auf dem jeder Betreiber seine Photovoltaikanlage registrieren kann. Sie haben auch mitgemacht. Warum?

Dieter Frey: Das Ziel vom Solarstadtplan ist es, mit gutem Beispiel voranzugehen und den Gedanken der umweltfreundlichen Energiegewinnung weiterzutragen. Es ist gut, wenn übers Internet die Informationen aus der eigenen Stadt zur Verfügung stehen und man für einen Gedankenaustausch den Kontakt zu anderen suchen kann.

Wer mehr über die Frey’sche Anlage, zum Beispiel zu Wechselrichter und Solarmodulen wissen möchte, erfährt dies über www.solarstadtplan-ruesselsheim.de . Kontakt mit Jochen und Dieter Frey kann per Mail an cd@frey-werbung.de aufgenommen werden.

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